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Woran erkennt man Ratten im Hühnerstall? Die Spuren richtig lesen

Unter einem verwitterten Holzschuppen befindet sich ein Loch, daneben liegt Tierkot, rechts sind der Boden, Beton und Drahtgeflecht zu sehen

Ratten haben einen ausgesprochen angenehmen Vorteil für die eigene Lebensplanung: Sie müssen sich nicht zeigen, damit man merkt, dass sie da sind.

Im Hühnerstall sieht man häufig zuerst den Hinterlassenschaften an, dass sich nachts jemand bedient hat. Ein paar dunkle Kotstücke hinter der Futtertonne, eine frisch angenagte Kante, Erde vor einem Loch unter der Stallwand oder ein schmaler festgetretener Weg zwischen Stall und Kompost können wesentlich aussagekräftiger sein als die einmalige Sichtung eines Tieres.

Wer Ratten im Hühnerstall erkennen möchte, sollte deshalb nach mehreren typischen Spuren suchen: Kot, Laufwege, Nageschäden, Trittsiegel, Baue und Veränderungen an Futterplätzen. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, kurz LAVES, nennt genau diese Merkmale zur Erkennung eines Wanderrattenbefalls. Die Übersicht des LAVES zu Rattenspuren zeigt die einzelnen Spuren auch anhand von Fotos.

Eine einzelne Spur erzählt dabei selten die ganze Geschichte. Ein Loch kann von einem anderen Tier stammen, ein angenagter Futtersack beweist noch nicht, wie viele Ratten unterwegs sind. Wenn aber Kot, Laufweg und ein frisch genutzter Bau an derselben Stallseite zusammenkommen, wird die Sache wesentlich eindeutiger.

Wer bereits sicher weiß, dass Ratten am Stall unterwegs sind, findet im Grundlagenartikel Ratten im Hühnerstall: Was jetzt wirklich zu tun ist die nächsten Schritte zur Sicherung von Futter, Stall und Umgebung.

Wie sieht Rattenkot aus?

Kot gehört zu den häufigsten Spuren, weil Ratten ihn entlang ihrer Laufwege, bei Futterstellen und in der Nähe ihrer Baue hinterlassen.

Das LAVES beschreibt Kot der Wanderratte mit durchschnittlich etwa 1,5 Zentimetern Länge. Die einzelnen Stücke sind typischerweise an einem Ende abgerundet und am anderen etwas zugespitzt. Frischer Kot ist weich, braun und glänzend. Ältere Hinterlassenschaften werden matter, dunkler und schließlich hart. Das Umweltbundesamt gibt für Wanderratten einen etwas weiteren Bereich von etwa einem bis drei Zentimetern an.

Im Hühnerstall findet man ihn häufig dort, wo die Tiere tatsächlich unterwegs sind: hinter oder unter Futterbehältern, entlang von Wänden, in geschützten Ecken und in der Umgebung eines Baues.

Ein einzelnes dunkles Krümelchen würde ich deshalb nicht sofort zum Rattenbeweis erklären. Mehrere typische Kotstücke an einem plausiblen Laufweg sind etwas anderes.

Auch die Größe ist hilfreich, weil Mäuse erheblich kleinere Hinterlassenschaften produzieren. Gerade im Stall lohnt sich diese Unterscheidung. Mäuse sind schließlich ebenfalls große Fans kostenlos angebotenen Hühnerfutters.

Kot und Urin von Ratten können Futtermittel verunreinigen. Das Umweltbundesamt zählt genau diese Verunreinigung zu den wesentlichen Problemen eines Befalls in Tierhaltungen und Vorratsbereichen. Futter, auf dem Rattenkot liegt oder bei dem eine entsprechende Verunreinigung wahrscheinlich ist, würde ich deshalb nicht mehr an die Hühner verfüttern.

Ratten laufen nicht zufällig durch den Stall

Wanderratten benutzen gern immer wieder dieselben Wege.

Das ist für die Spurensuche ausgesprochen praktisch.

Das LAVES bezeichnet solche Wege als Rattenwechsel. Im Freien können sie als schmale, glattgelaufene Bahnen aus festgetretenem Boden sichtbar werden. Das Umweltbundesamt beschreibt ebenfalls, dass Wanderratten bevorzugt entlang von Mauern und Wänden laufen und feste Wechsel wiederholt benutzen.

Rund um einen Hühnerstall würde ich deshalb nicht mitten auf der Wiese anfangen zu suchen. Interessanter sind Gebäudekanten, Zäune, Hecken, Mauern und die Strecke zwischen Stall und erreichbaren Nahrungsquellen.

Wo führt der kürzeste geschützte Weg vom möglichen Bau zur Futterstelle?

Wo verläuft ein schmaler Streifen direkt an der Stallwand?

Ist die Vegetation an einer Stelle auffällig niedergedrückt?

Befindet sich zwischen Kompost und Stall eine immer gleich genutzte Passage?

Ratten haben wenig Interesse daran, jeden Abend eine neue landschaftlich reizvolle Route auszuprobieren. Ein sicherer Weg wird wieder benutzt.

Genau dadurch wird er irgendwann sichtbar.

Trittsiegel und die verräterische Schwanzspur

Weicher Boden kann noch deutlicher werden.

Im Schlamm, Staub oder feuchter Erde lassen sich manchmal Pfotenabdrücke erkennen. Bei der Wanderratte kann zusätzlich zwischen den Trittsiegeln eine Schleifspur des Schwanzes auftauchen. Das LAVES erklärt das damit, dass die Wanderratte ihren Schwanz beim Laufen teilweise über den Boden nachzieht.

Die Hinterpfoten zeigen fünf Zehen, an den Vorderpfoten sind in Abdrücken meist vier deutlich zu erkennen.

Niemand muss daraus im eigenen Hühnerauslauf eine kriminaltechnische Ausbildung machen. Interessant wird ein Abdruck dort, wo er zu den übrigen Hinweisen passt.

Ein Pfotenabdruck unmittelbar vor einem verdächtigen Loch, dazu eine Schwanzspur und ein benutzter Laufweg entlang der Stallwand ergeben zusammen ein wesentlich deutlicheres Bild als irgendein einzelner Abdruck im Garten.

Wer solche Spuren dokumentieren möchte, sollte ein Foto mit Größenvergleich machen. Ein Zollstock oder Lineal neben dem Abdruck ist später wesentlich hilfreicher als die Erinnerung, er sei „ungefähr ziemlich groß“ gewesen.

Wie sehen Nagespuren von Ratten aus?

Ratten nagen nicht ausschließlich an Futter.

Ihre Schneidezähne wachsen kontinuierlich nach. Entsprechend finden sich Nageschäden auch an Materialien, die aus menschlicher Sicht nicht sonderlich appetitlich wirken.

Das LAVES dokumentiert Fraß- und Nagespuren an Holz, Kunststoff, Kabeln und verschiedenen Verpackungen. Selbst Aluminium und andere relativ harte Materialien können angenagt werden.

Im Hühnerstall sind deshalb besonders interessant: angefressene Futtersäcke, Kunststoffbehälter mit neuen Löchern, beschädigte Holzkanten, vergrößerte Spalten an Türen oder Wänden und angenagte Kabel.

Bei elektrischen Leitungen hört der Spaß endgültig auf. Das LAVES weist ausdrücklich auf Kabelbisse und die damit verbundene Gefahr von Kurzschlüssen hin.

Frische Nagespuren fallen häufig dadurch auf, dass das freigelegte Material noch hell aussieht. Eine alte dunkle Kerbe in einer Stallwand kann seit Jahren vorhanden sein. Frisch aufgefasertes Holz oder neue Kunststoffspäne unter einem Behälter verdienen deutlich mehr Aufmerksamkeit.

Auch hier zählt der Zusammenhang. Wenn direkt daneben Rattenkot liegt, muss man nicht mehr lange darüber philosophieren, ob möglicherweise ein besonders handwerklich interessierter Käfer am Werk war.

Woran erkennt man ein Rattenloch?

Ein Loch im Boden ist noch kein Rattenbau.

Unter einem Hühnerstall können Mäuse, Wühlmäuse und andere Tiere graben. Deshalb lohnt sich der Blick auf die Umgebung.

Wanderratten legen häufig Erdbauten mit mehreren Öffnungen an. Nach Angaben des LAVES befinden sie sich bevorzugt an geschützten Stellen wie Mauern, Böschungen, unter dichter Vegetation oder unter befestigten Flächen. Aktive Baue sind häufig frei von Spinnweben und zeigen frische Nutzungsspuren.

Am Hühnerstall würde ich besonders entlang des Fundaments, unter Stallböden, hinter Futterlagern und an Übergängen zwischen Gebäude und Erdreich suchen.

Ein frisch genutzter Eingang kann ausgescharrte Erde zeigen. Die Umgebung wirkt belaufen, und möglicherweise führt ein Rattenwechsel direkt darauf zu.

Das LAVES nennt eine einfache Methode zur Kontrolle eines verdächtigen Baues: Ein Eingang kann vorübergehend verschlossen werden. Wird er von den Tieren wieder geöffnet, spricht das für einen aktuell genutzten Bau.

Das bedeutet allerdings nicht, dass bei einem größeren Befall sämtliche Löcher sofort dauerhaft zugeschüttet werden sollten. Erst sollte klar sein, welche Bereiche tatsächlich benutzt werden und wie die Bekämpfung ablaufen soll.

Dem Thema widmet sich in dieser Reihe deshalb noch ein eigener Artikel: „Rattenlöcher am Hühnerstall: Woran man einen Bau erkennt“.

Geräusche im Stall können ebenfalls ein Hinweis sein

Nicht jede Ratte hinterlässt ihre Visitenkarte direkt vor der Tür.

In Gebäuden können auch Kratz-, Lauf- oder Nagegeräusche auf Schadnager hinweisen. Das LAVES zählt Aktivitätsgeräusche ausdrücklich zu den typischen Hinweisen auf Ratten und Mäuse in Gebäuden.

Interessant sind solche Geräusche besonders nachts, wenn die Hühner ruhig auf ihren Sitzstangen sitzen.

Kratzt es wiederholt unter dem Boden?

Raschelt es hinter einer Wandverkleidung?

Sind Nagegeräusche aus einem Hohlraum zu hören?

Einmaliges Rascheln kann alles Mögliche sein. Regelmäßig wiederkehrende Geräusche an derselben Stelle zusammen mit Kot oder Nagespuren sind deutlich aussagekräftiger.

Der Hühnerstall ist dabei leider ein ziemlich guter Ort, um Schadnager zu überhören. Hühner bewegen Einstreu, Futter fällt herunter, Holz arbeitet und draußen läuft nachts allerlei Getier herum. Auch deshalb ist es sinnvoll, nicht auf ein einzelnes Indiz zu setzen.

Kann man Ratten am Geruch erkennen?

Bei einem stärkeren Befall können Ausscheidungen durchaus zu einer wahrnehmbaren Geruchsbelastung führen. Das Bundesportal weist darauf hin, dass Kot und Urin bei Rattenbefall sowohl gesundheitlich problematisch sind als auch Geruchsbelästigungen verursachen können.

Geruch allein ist allerdings ein ausgesprochen schlechter Rattendetektor.

Ein Hühnerstall besitzt schließlich bereits ein recht eigenes aromatisches Konzept. Feuchte Einstreu, Hühnerkot, Futterreste und organisches Material können ebenfalls auffällig riechen.

Wenn ein bisher unbekannter, penetranter Geruch aus einem Hohlraum kommt und gleichzeitig andere Rattenspuren vorhanden sind, gehört er ins Gesamtbild. Ohne weitere Hinweise würde ich daraus keine Diagnose machen.

Warum Kot direkt an der Futterstelle besonders wichtig ist

Ratten laufen zwischen Nest, Wasser und Nahrung regelmäßig dieselben Strecken ab. Das bedeutet, dass die Futterstelle ein guter Ausgangspunkt für die Suche ist.

Unter dem Automaten, hinter der Futtertonne und entlang der angrenzenden Wand würde ich deshalb besonders genau hinsehen.

Das Umweltbundesamt nennt Tierhaltungsanlagen mit zugänglichem Futterangebot ausdrücklich als typische Orte für Wanderratten. Futtervorräte können nicht allein durch Fraß, sondern durch Kot und Urin verunreinigt werden.

Wer Spuren unmittelbar am Futter entdeckt, sollte deshalb nicht nur über die Ratte nachdenken.

Man sollte auch das Fütterungssystem überprüfen.

Wie gelangen die Tiere an das Futter?

Liegt nachts etwas auf dem Boden?

Ist der Vorratsbehälter tatsächlich nagersicher?

Wird unter dem Futterautomaten täglich verschüttetes Korn angeboten?

Im Grundlagenartikel Ratten im Hühnerstall: Was jetzt wirklich zu tun ist beginnt die Bekämpfung genau an diesem Punkt: Die Nahrungsquelle muss unter Kontrolle gebracht werden.

Ist eine Ratte am Tag ein besonders schlechtes Zeichen?

Diese Frage wird im Zusammenhang mit Rattenbefall ständig gestellt. Die verbreitete Behauptung lautet, dass eine tagsüber sichtbare Ratte automatisch auf eine enorme Population schließen lasse.

So einfach ist das nicht.

Wanderratten sind überwiegend in der Dämmerung und nachts aktiv. Das Umweltbundesamt beschreibt sie als meist im Dunkeln aktive und eher scheue Tiere. Eine Sichtung am Tag ist deshalb auffällig, erlaubt für sich allein aber keine seriöse Berechnung der Populationsgröße.

Ein Tier kann aus verschiedenen Gründen tagsüber unterwegs sein. Interessanter ist auch hier, was zusätzlich vorhanden ist.

Gibt es zahlreiche Laufwege?

Mehrere aktive Baue?

Viel frischen Kot?

Regelmäßige Sichtungen?

Fressen die Tiere bereits offen am Stall?

Je mehr Aktivitätsspuren zusammenkommen, desto belastbarer wird die Einschätzung.

Das Thema bekommt in dieser Reihe deshalb bewusst einen eigenen Beitrag: „Kommen Ratten auch tagsüber in den Hühnerstall?“

Ist jeder Nager im Hühnerstall eine Wanderratte?

Nein.

In Deutschland kommt neben der Wanderratte auch die Hausratte Rattus rattus vor, sie ist allerdings deutlich seltener. Hinzu kommen Hausmäuse und weitere kleine Nagetiere.

Das LAVES beschreibt einige Unterschiede zwischen Wanderratte und Hausratte. Die Hausratte ist meist leichter gebaut, besitzt eine spitzere Schnauze und einen im Verhältnis längeren Schwanz. Besonders interessant für die Spurensuche: Die Hausratte trägt den Schwanz beim Laufen stärker über dem Boden, sodass die für Wanderratten mögliche Schleifspur zwischen den Trittsiegeln fehlt.

Für den normalen Hühnerhalter dürfte bei einem typischen bodennahen Rattenproblem rund um Stall, Futter und Erdbauten häufig die Wanderratte die relevantere Art sein. Eine Artbestimmung allein aus einem einzelnen Kotstück würde ich trotzdem nicht versuchen.

Wenn die Bestimmung für eine professionelle Bekämpfung relevant wird, sollte sie auf mehreren Merkmalen beruhen.

Eine einfache Spurensuche am Hühnerstall

Ich würde nicht wahllos über das gesamte Grundstück laufen.

Der sinnvollste Ausgangspunkt ist die Nahrung.

Zuerst die Futterstelle ansehen. Dann die angrenzenden Wände und Kanten verfolgen. Von dort aus nach möglichen Laufwegen suchen und prüfen, wohin sie führen. Anschließend die Stallaußenkanten, Bereiche unter dem Gebäude, Kompost, Holzstapel und andere geschützte Stellen kontrollieren.

Dabei helfen Fotos.

Ein verdächtiges Loch heute fotografieren. Morgen noch einmal.

Kotstellen dokumentieren.

Neue Nagespuren festhalten.

So lässt sich innerhalb weniger Tage erkennen, ob tatsächlich neue Aktivität hinzukommt.

Das ist wesentlich aussagekräftiger als die Erinnerung: „Ich glaube, das Loch war gestern kleiner.“

Professionelles Schädlingsmonitoring funktioniert ebenfalls über die wiederholte Auswertung von Aktivitätsspuren. Das LAVES nennt Sichtinspektionen nach Fraß- und Nagespuren, Kot, Trittsiegeln und anderen Aktivitätszeichen ausdrücklich als Bestandteil der Befallsermittlung.

Wann ist der Befall eindeutig?

Spätestens mehrere zusammenpassende frische Spuren machen die Sache ziemlich deutlich.

Frischer Kot an einer Futterstelle, ein benutzter Laufweg entlang der Stallwand und ein aktiver Bau wenige Meter weiter ergeben ein anderes Bild als ein einzelnes Loch irgendwo im Garten.

Auch wiederholte Sichtungen sind relevant.

Das Umweltbundesamt empfiehlt spätestens bei stärkerem Befall, fachkundige Hilfe durch einen professionellen Schädlingsbekämpfer oder die zuständige örtliche Stelle einzubeziehen.

Entscheidend ist deshalb weniger die Frage, ob man irgendwann eine Ratte mit eigenen Augen erwischt.

Die Spuren verraten häufig schon vorher genug.

Warum die Spurensuche für die Bekämpfung so wichtig ist

Wer nicht weiß, wo die Ratten laufen, weiß auch nicht, wo eine Maßnahme ansetzen muss.

Das gilt besonders für Fallen. Das Umweltbundesamt empfiehlt, mechanische Rattenfallen bevorzugt auf bekannten Laufwegen aufzustellen, beispielsweise entlang von Wänden. Sie müssen zugleich so gesichert werden, dass Hühner, andere Haustiere und Kinder nicht versehentlich an sie gelangen.

Noch wichtiger ist die Spurensuche bei der Ursachenfrage.

Führt der Wechsel zum Kompost?

Zum Futterlager?

Unter den Stall?

Zu einem Loch unter der Bodenplatte?

Damit zeigt die Ratte selbst ziemlich genau, was am Standort für sie interessant ist.

Wer nur das Tier bekämpft und diese Informationen ignoriert, lässt möglicherweise Futterquelle, Zugang und Bau unangetastet.

Dann ist zwar irgendwann diese Ratte weg.

Der Stall bleibt aber weiterhin ausgezeichnet ausgeschildert.

„Nachts im Hühnerstall“: Erst lesen, was die Ratte hinterlässt

Die Spurensuche ist deshalb ein zentraler Teil meines Buches „Nachts im Hühnerstall – Wie Ratten kommen, was sie anrichten und wie man sie dauerhaft wieder loswird“.

Das Buch von Lou Herfurth beschäftigt sich mit Ratten im Umfeld der Hühnerhaltung, ihren Spuren, Laufwegen und Bauen und mit der Frage, warum sich die Tiere überhaupt an einem Stall ansiedeln. Kot, Nagespuren und Rattenwechsel sind dabei keine unangenehmen Nebensächlichkeiten. Sie verraten, wo die Tiere herkommen, was sie am Standort hält und an welchen Stellen man ansetzen muss, wenn man sie dauerhaft wieder loswerden möchte.

Wer solche Spuren lesen kann, erkennt wesentlich eher, ob irgendwo lediglich ein Tier auf Nahrungssuche vorbeigekommen ist oder ob sich unmittelbar am Stall bereits ein dauerhaft genutzter Bereich entwickelt.

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Einen Überblick über meine weiteren Bücher gibt es bei den Veröffentlichungen und Referenzen. Weitere Artikel über Hühnerhaltung, Ratten und Tierwissen erscheinen fortlaufend im Blog von Lou Herfurth.